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Belastbarkeit

Belastbarkeit ist heute, wo die beruflichen Anforderungen steigen, schon fast eine Tugend. Erfahren Sie hier im Glossar, was genau unter dieser Schlüsselkompetenz zu verstehen ist.

Glossar

Belastbar zu sein bedeutet, auch Niederlagen verkraften zu können. Wer belastbar ist versucht, nicht immer den Weg des geringsten Widerstandes zu gehen, sondern ausdauernd zu sein, um auch eine hohe Arbeitsbelastung gut bewältigen zu können und bei Misserfolgen die Bereitschaft zu einem neuen Versuch aufzubringen. Diese Leistungsfähigkeit kann mit Hilfe von Erfahrungen wachsen, aber natürlich gehören Selbstdisziplin, geistige Konzentration, Stressresistenz und Ausgeglichenheit unabdingbar dazu.

Wann brauchen wir unsere Belastbarkeit? Im Hinblick auf gesteckte berufliche und auch private Ziele brauchen wir in erster Linie Leistungsbereitschaft, also den Willen und die innere Überzeugung, um diese Ziele zu realisieren. Auf dem Weg dorthin kommen wir aber ohne Leistungsfähigkeit nicht sehr weit, denn „wollen“ allein reicht nicht. Und mit Leistungsfähigkeit sind nicht die Fertigkeiten gemeint, die man sich im Laufe des Lebens angelernt hat, sondern es geht viel mehr um eine innere Einstellung der Problemlösung gegenüber. Wenn diese Einstellung positiv und konstruktiv ist, dann ist dieser Mensch belastbar.
Dies bedeutet aber nicht, daß völlige Emotionslosigkeit der optimale Ausdruck einer hohen Belastbarkeit ist; sich gelegentlich zu ärgern ist nicht nur aus gesundheitlichen Aspekten nötig, denn wer alles still in sich "hineinfrißt", reagiert nicht nur nach einer bestimmten Zeit unter Umständen sogar psychosomatisch, sondern gilt darüber hinaus zurecht als nicht durchsetzungsfähig. Dennoch wird es insbesondere bezüglich des potentiellen Führungsnachwuchses immer häufiger zum entscheidenden Beobachtungskriterium, wie dieser beispielsweise unter Zeitdruck reagiert. Daß dies nicht erst nach der Einstellung im Job getestet wird, wissen die meisten aus Erfahrung.

Dennoch sollte Belastbarkeit weder beim Vorstellungsgespräch noch im Berufsalltag so ausgeprägt sein, daß eine Person nahezu apathisch alles auf sich nimmt bzw. sich in Gedenken an die Kompetenz "Belastbarkeit" alles gefallen läßt.

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Dieser Artikel wurde zuletzt am 22.02.2008 bearbeitet.