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Vertrauen

Vertrauen ist auch in der heutigen Wirtschaft ein wichtiges "Gut". Erfahren Sie hier im Glossar, was genau unter dieser Schlüsselkompetenz zu verstehen ist.

Glossar

Wer schon einmal vertraut hat, der weiß auch, dass Enttäuschung dazugehört. Je nach Persönlichkeit kann es dazu führen, dass wir anderen Menschen gegenüber eine innere Einstellung entwickeln, die distanziert und misstrauisch ist. Sicherlich eine gute Schutzfunktion für weitere Enttäuschungen, aber diese Haltung schränkt uns auch in erheblichem Maße ein.

Die Art, wie wir anderen Menschen vertrauen, bildet sich schon in der frühen Kindheit durch den Umgang mit verschiedenen ersten Enttäuschungen unserer Erwartungen. Es bildet sich je nach Situation ein bewertendes Gefühl (Sympathie, Antipathie), welches für unsere Entscheidungen sehr wichtig sein sollte, weil wir dann unserer Intuition vertrauen.

In der Wirtschaft und auch zunehmend im Privatleben hingegen wird heute alles schriftlich festgehalten, jeder sichert sich nach allen Seiten ab. Sich allein auf Zusagen zu verlassen ist eine Frage der Einschätzung, findet aber kaum noch statt, erst recht nicht, wenn viel auf dem Spiel steht. Ein Handel per Handschlag ist heute kaum noch denkbar.

Dabei können wir unser Vertrauen als Investition in die eigene Zukunft sehen: Durch Studien wurde belegt, dass Menschen, die anderen vetrauen, auch Vertrauen entgegengebracht wird, wohingegen misstrauische Menschen öfter die Bestätigung ernten, dass ihr Misstrauen berechtigt war. Man spricht hier von Selbsterfüllender Prophezeiung.

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Dieser Artikel wurde zuletzt am 01.03.2008 bearbeitet.