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Argumentationsstärke

Argumentationsstärke bedeutet nicht, den Gesprächspartner in Grund und Boden zu reden. Erfahren Sie hier im Glossar, was genau unter dieser Schlüsselkompetenz zu verstehen ist.

Glossar

Dabei geht es nicht darum, in jeder Diskussion Recht zu bekommen oder zu behalten (und schon gar nicht um Arroganz oder destruktive Kritik), sondern darum, sich mit dem Gesprächspartner auf eine Ebene zu stellen und dort mit ihm zu diskutieren. Das gelingt, indem man offen auf den Partner zugeht, Blickkontakt aufnimmt und - viel wichtiger noch - eine positive und authentische Ausstrahlung zeigt.

Die Beherrschung der sprachlichen Fähigkeiten sind natürlich ebenso unbedingte Voraussetzung für eine gelungene Argumentation. Durch eine differenzierte und  - an den richtigen Stellen - spielerische Ausdrucksweise gewinnt man einfacher das ehrliche Interesse des Gegenübers als mit abgedroschenen Floskeln.

Entscheidend in einer Argumentation ist, im Vergleich zu normalen Gesprächen, die Fähigkeit, Einwände aufzunehmen, sie einzuschätzen (zutreffend oder rhetorisch) und zu entkräften. Je nach Situation hat man verschiedene Wege, dies zu tun: sei es durch Gegenfragen, Einfordern von Beweisen, Ermöglichen von Ja-Antworten u.v.m.

Argumentationsstärke umfasst auch das aktive Zuhören und Wahrnehmen des Partners im Hinblick auf seine verbalen Äußerungen und noch mehr auf seine non-verbalen Mitteilungen. Das setzt eine unvoreingenommene, interessierte Grundhaltung bei einem selbst voraus.

Es sollte nicht das Ziel sein, den Anderen in Grund und Boden zu reden, sondern den gemeinsamen Nutzen der verfolgten Absicht in den Vordergrund zu stellen, um so nach Möglichkeit eine win-win-Situation zu erschaffen.

Der gekonnte Einsatz rhetorischer Mittel, z.B. eine etwas längere Pause an genau der richtigen Stelle, kann der Argumentation den krönenden Abschluss verschaffen.